Unsere Botschafter des Corza Medical Organspendelauf 2021

Wir möchten das Thema Organspende in die Öffentlichkeit tragen! Unsere engagierten Botschafter unterstützen uns dabei, in ihrem sozialen Umfeld, ihrer Stadt sowie über die sozialen Medien möglichst viele Menschen zur Teilnahme am Lauf zu bewegen und auf das wichtige Thema Organspende aufmerksam zu machen.

Sie möchten selbst Botschafter werden? Näher Infos finden Sie im entsprechenden News-Artikel.

Bernd Kiefert: "Es kann jeden von uns treffen!"

Bernd Kiefert ist Mitarbeiter unseres Titelsponsors Corza Medical. Als einer unserer offiziellen Botschafter unterstützt darüber hinaus auch persönlich den Organspendelauf. Er sagt: „Niemand von uns möchte jemals in die Situation kommen, dass nahe Angehörige oder wir selbst auf ein fremdes Organ angewiesen sind, um weiter zu leben. Doch es kann jeden von uns treffen! Das Thema Organspende wird seit langer Zeit kontrovers diskutiert und ist noch immer, aufgrund von mangelnder breiter Aufklärung, von Ängsten und Unsicherheiten geprägt.

Es gibt weit mehr Patienten die auf ein Spender-Organ hoffen, als Menschen die tatsächlich Ihre Organe spenden.
Darum werde Organspender, nehme Deinen Angehörigen frühzeitig eine schwere Entscheidung ab und spende Leben!

Mir ist das Thema wichtig! Für mehr Beachtung und Aufklärung zur Organspende mache auch deshalb ich in diesem Jahr wieder mit beim Organspendelauf am 16. April!"

Elke Aryeequaye: "Nur dank meiner Organspender bin ich noch am Leben!"

Elke Aryeequaye ist 52 Jahre alt und vierfache Mutter. Das Thema Organspende ist ihr als Betroffene besonders wichtig. Sie sagt: "Dank meiner Organspender, die mir am 28. und 30. August 2016 ihre Leber spendeten, bin ich heute noch am Leben. Ich hatte eine Autoimmunerkrankung und eine PBC (Primär biliäre Zirrhose)“, die meine eigene Leber und die Gallengänge als Fremdkörper ansahen, entzündeten und zerstörten.

Bei meiner 1. Lebertransplantation am 28. August 2016 fing die gespendete Leber leider nicht an zu arbeiten und ich kam auf die Intensivstation. Man sagte mir, dass ich ohne Leber nur zwei Tage überleben könnte. Ich war sehr verzweifelt und dachte immerzu an meine vier Kinder und meinen Ehemann zu Hause. Was würde geschehen, wenn ich sterbe?

Gott sei Dank kam am 30. August 2016 die frohe Botschaft, dass ich noch eine zweite Chance für eine Lebertransplantation durch eine Organspende bekommen werde. Ich war so glücklich, denn zu der Zeit war ich bereits in einem hochkritischen Zustand ohne funktionierende Leber und an der 24-Stunden-Dialyse, da die Nieren auch ihre Funktion eingestellt hatten.

Nach der Transplantation fing die Leber direkt gut an zu arbeiten und mein Körper erholte sich sehr gut. Ich bin meinem Organspender so dankbar, ich kann es kaum beschreiben, wie viel Liebe ich für die Leber und meinen Spender habe. Mein Leben wurde gerettet. Ich konnte wieder für meine Familie da sein. Dank dieses großen Lebensgeschenks.

Seit dieser Zeit geht es mir gesundheitlich immer besser. Ich bin täglich in der Natur unterwegs, walke oder fahre Fahrrad.

Im Januar 2019 begann ich meine ehrenamtliche Tätigkeit als Ansprechpartner des Vereins Lebertransplantierte Deutschland e.V. für Mainz/Wiesbaden. Ich gehe Betroffene im Krankenhaus besuchen und habe zusammen mit einer anderen Betroffenen eine Kontaktgruppe in der Uniklinik Mainz gegründet. Dort können sich Lebertransplantierte, Wartepatienten und Angehörige zum Austausch und gemeinsamen Unternehmungen treffen. Über Infoveranstaltungen und Patiententage informiere ich auch über das Thema Organspende, das mir sehr am Herzen liegt.

2020 war ich zum ersten Mal beim Organspendelauf dabei und fand diese Aktion eine ganz tolle Idee, um die Öffentlichkeit auf das Thema Organspende aufmerksam zu machen. Ganz besonders auch deshalb, da der Lauf, während Corona auch virtuell (jeder kann allein, mit Freunden oder Familie laufen) stattfinden kann.

In diesem Jahr bin ich gerne wieder dabei, werde 5 km Walken und den Corza Medical Organspendelauf 2021 sehr gerne unterstützen."

 

Aufklärung Organspende - #deineorgandedeineentscheidung

Aufklärung Organspende ist ein Projekt der bvmd, welches 2014 von Studierenden in Berlin gegründet wurde. Was klein begann, hat große Wellen geschlagen: Mittlwerweile ist das Projekt auf über 25 Lokalgruppen an Universitäten in ganz Deutschland angewachsen: "Kernpunkt unseres Engagements ist die neutrale Aufklärung rund um das Thema Organspende und Hirntod. Unser Ziel ist es, allen eine aufgeklärte Entscheidung für oder gegen Organspende zu ermöglichen, welche dann auf dem Organspendeausweis festgehalten werden kann.

Wir sind uns bewusst, dass zu einer so weitreichenden Entscheidung immer auch eine kritische Auseinandersetzung gehört und so haben wir die Hoffnung, als Studierende
der Humanmedizin, aber auch anderer Fächer, mit unserem Fachwissen einen guten und wertvollen Beitrag zu dieser Auseinandersetzung zu leisten. Um dies zu erreichen, oganisieren wir Schulbesuche und Infostände. Im letzten Jahr Vor-Pandemie waren wir zum Beispiel bei Veranstaltungen von Dr. Eckart von Hirschhausen und Felix Lobrecht vertreten. Zudem organisieren wir Vorträge und Diskussionsrunden und informieren in verschiedenen sozialen Netzwerken neutral über alles, was ihr zum Thema Organspende und Hirntod wissen müsst.

Wir freuen uns sehr beim diesjährigen Organspendelauf mit dabei sein zu dürfen und auch in einer Zeit wie dieser gemeinsam mehr Aufmerksamkeit auf die Bedeutung von Wissen über Organspende lenken zu können!"

Stefan Vogg: "Bei uns in Bayern sagt man: 'Tue Gutes und sprich/rede darüber!'"

"So verhält es sich auch mit dem Corza Medical Organspendelauf. Laufen in der Gruppe ist nicht nur gesund, sondern man kommt auch ins Gespräch. Da ich auch im Gesundheitssektor tätig bin, sehe ich jeden Tag Schicksale, die mich berühren. Wenn man gesund ist, vergisst man oft sehr schnell, wie gut es einem geht. Das Glück, gesund zu sein, haben aber natürlich nicht alle Menschen. Darum ist es wichtig Themen wie beispielsweise die Organspende in der breiten Öffentlichkeit zu platzieren.

Auf jeden Fall werde ich am virtuellen Lauf teilnehmen und versuchen, durch meine Vielzahl an ehrenamtlichen Tätigkeiten Werbung für den Corza Medical Organspendelauf zu machen!"

Marie & Sarah Beirer

Die beiden Schwestern Marie und Sarah Beirer haben bereits im vergangenen Jahr am virtuellen Takeda Organspendelauf teilgenommen und Freunde und Bekannte mobilisiert, am Lauf teilzunehmen.

In diesem Jahr sind die beiden als offizielle Botschafterinnen am Start. Sie sagen: „Als Botschafter des diesjährigen Laufs wollen wir Menschen motivieren, gemeinsam mit uns zu laufen und Aufmerksamkeit für dieses so wichtige Thema zu generieren. Gerade in der aktuellen Lage möchten wir all den Wartenden Mut schenken und gemeinsam etwas bewegen. Ganz besonders möchten wir an diesem Tag auch den Spendern und Helden danken. Wir selbst hatten das unfassbare Glück, dass unserem Vater durch eine Lungentransplantation ein 2. Leben geschenkt wurde. Damit all die Wartenden auf der Liste eine bessere Chance auf eine lebensrettende Spende haben, müssen sich dringend mehr Menschen mit dem Thema Organspende auseinandersetzen! Dafür laufen wir am 16. April - gemeinsam mit euch!“

Wenn ihr im Team von Sarah und Marie mitlaufen möchtet, dann gebt bei der Anmeldung das Team run4life_muc ein.

 

Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Christian Mönch, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationsmedizin am Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern:

„Ich bin Transplantationschirurg und Transplantationsmediziner – ich habe vielen Hundert Menschen Organe verpflanzt und sehe die Schicksale, die dahinter stehen. Ich sehe in meiner Klinik junge fitte Menschen, die von heute auf morgen vom Tode bedroht sind und nur durch ein Spenderorgan gerettet werden können. Dementsprechend ist Organspende eine super wichtige Sache! Dem, den es nicht betrifft, ist es oft egal, aber für die Betroffenen ist Organspende eine Entscheidung über Leben und Tod und diesen Menschen sollte man eine Chance geben. Deshalb bin ich bei dieser Aktion mit Leib und Seele dabei - deshalb laufe ich auch mit, um ein Zeichen zu setzen. Wenn ich sterbe, brauche ich die Organe nicht, dort wo ich hinkomme. Wenn jemand anderes etwas Gutes davon hat, dann gebe ich es ihm gerne.“

Thomas Woll, Dipl.-Sportlehrer und Leiter des UNISPORTs an der TU Kaiserslautern:

„Nach dem Ableben jemandem helfen zu können ist natürlich eine großartige Sache. Ich unterstütze die gesamte Idee, das Thema Organspende mit einem Aktionslauf zu verbinden. Der Lauf fördert die Bewegung, was ich als Sportlehrer und Leiter des UNISPORTs an der Technischen Uni in Kaiserslautern schon vornherein toll finde und dann ist die Aktion ein ideales Marketinginstrument, um auf die Organspende hinzuweisen. Gerade in diesem Jahr kann man unabhängig von Zeit und Ort an dem Organspendelauf teilnehmen – man tut dabei anderen etwas Gutes und sich selbst auch – besser geht’s also nicht!“

Oliver Schäfer, Dt. Meister und Pokalsieger sowie aktuell U-19 Trainer beim 1.FC Kaiserslautern:

„Sport und die damit verbundene Bewegung sind sehr wichtig, um körperlich und geistig fit zu bleiben. Mit dem Organspendelauf kann ich also etwas für meine Gesundheit tun und gleichzeitig auf die Organspende aufmerksam machen. Menschen durch eine Organspende das Leben zu retten, halte ich für eine wunderbare Geste!“

Miriam Welte, mehrfache Welt- und Europameisterin und Olympiasiegerin im Bahnradfahren:

„Am Organspendelauf nehme ich teil, weil es ein ganz wichtiges Projekt ist, um Menschen darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig Organspende ist und um zu zeigen, dass man, wenn man selbst Organspender ist, das Leben anderer retten kann. Ich verfolge auf Instagram die „Pinguin-Kuh“: eine junge Frau, die eine schwere Lungenerkrankung und letztes Jahr eine neue Lunge bekommen hat. Sie inspiriert mich so sehr, weil sie zeigt, wie sie ihr Leben meistert und wie sie mit ihrem Schicksal umgeht. Mit neuen Organen können andere Menschen weiterleben und das ist einfach wunderschön!“

Melanie Idl, Rehazentrum Ederhof: "Ich arbeite mit Kindern vor und nach einer Transplantation und erlebe täglich, wie die Organspende Leben schenkt.'"

"Als Sportpädagogin im Reha-Zentrum Ederhof kümmere ich mich darum, Kinder und Jugendliche vor oder nach einer Organtransplantation körperlich fitter zu machen und ihnen durch vielfältige Aktivangebote wieder Spaß an der Bewegung und Vertrauen in ihren Körper zu geben. Es ist toll zu sehen, wie sich die Kinder dabei entwickeln und wie dankbar sie sind, Neues zu sehen und zu lernen. Die Transplantation gibt ihnen die Chance auf ein normales Leben – darauf möchte ich durch meine Teilnahme an dem Organspendelauf aufmerksam machen.

Das Reha-Zentrum Ederhof wird den Organspendelauf mit einem eigenen Team begleiten und ich hoffe, möglichst viele Unterstützer*innen in unserem Team versammeln zu können!"

Alexander Plebs: „Ohne die Organspende meiner drei Spender hätte mein Leben in einer Sackgasse geendet!“

"Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Dieses Jahr haben meine Kinder und ich uns zum virtuellen Organspendelauf angemeldet. Mittlerweile ist mir zum dritten mal eine Leber transplantiert worden. Ohne die Organspende meiner drei Spender hätte mein Leben in einer Sackgasse geendet. Aus tiefer Dankbarkeit tragen wir mit dem Organspendelauf das Thema ORGANSPENDE in unsere Heimat dem Sauerland. Voller Respekt laufe ich für meine Lebensretter."

Prof. Dr. Matthias Anthuber

Als Past Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie zeichnet Herr Prof. Dr. Matthias Anthuber, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Augsburg, verantwortlich für die Initiative der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie DGCH, den Corza Medical Organspendelauf 2021 im Rahmen des Chirurgenkongresses 2021 zu organisieren.

Annemarie Buchmann: „Menschen brauchen Menschen - gemeinsam für ein großartiges Ziel“

"Ich möchte die Aufmerksamkeit zu diesem Thema steigern. Ich bin selbst ambitionierte Läuferin und mein Vater trägt mit einer transplantierten Niere seit nun 10 Jahren auch einen Lebensretter in sich. Ich weiß, wie wichtig das Thema der Organspende und Gesundheit ist und möchte auf diesem Wege die Menschen motivieren."

Chantal Berteloot: "Der Organspendelauf ist eine tolle Möglichkeit ist, um auf das Thema „Organspende“ aufmerksam zu machen!“

„Ich laufe beim Organspendelauf mit und hoffe, möglichst viele Menschen aus meinem Umfeld zum Mitlaufen motivieren zu können, da ich denke, dass es eine tolle Möglichkeit ist, um auf das Thema Organspende aufmerksam zu machen. In meiner Familie habe ich erlebt, wie herausfordernd das lange Warten auf ein Organ ist und was es bedeutet, dass jemand anderes sich entschieden hat, Spender zu werden. Diese Entscheidung kann unglaublich viel bewirken und neues Leben schenken. Es geht letztendlich jedoch nicht darum, wo man sein Kreuz auf dem Organspendeausweis setzt, sondern darum, dass man ein Kreuz setzt und Klarheit schafft."

Chantal Berteloot ist bereits im letzten Jahr beim virtuellen Takeda Organspendelauf mitgelaufen und nimmt selbstverständlich auch in diesem Jahr wieder virtuell teil. Als offizielle Botschafterin unterstützt sie den Corza Medical Organspendelauf, um mehr Aufmerksamkeit und Aufklärung zum Thema Organspende zu schaffen.

Dr. Felix Ehrenfried: "Der Organspendeausweis ein gutes Hilfsmittel, um sich seiner Position zur Organspende bewusst zu werden. Das kann Leben retten und entlastet Angehörige im Ernstfall!“

"Organspende scheint für viele immer noch ein Thema zu sein, das man lieber ausblendet. Dabei ist der unscheinbare Organspendeausweis ein gutes Hilfsmittel, um sich seiner Position zur Organspende bewusst zu werden. Das kann Leben retten und entlastet Angehörige im Ernstfall. Aktionen wie der Organspendelauf sind daher gute Möglichkeiten, Menschen zum Nachdenken zu bewegen."

Dr. Felix Ehrenfried ist aktiver Läufer und Mitglied des Münchner Triathlonvereins MRRC München. Er nahm bereits vor zwei Jahren am Takeda Organspendelauf in München teil und freut sich darauf, in diesem Jahr als "Botschafter" für den Corza Medical Organspendelauf tätig zu werden.

Melanie Ulbrich: "Organspende ist praktizierte Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit, Empathie.“

"Ich lebe seit dem 25. Juni 2015 mit einem Spenderherz. Seitdem bin ich jeden Tag aufs Neue glücklich darüber, dass ich Sport machen kann, dass ich meinen Körper wieder mit Leichtigkeit bewegen kann und gesund außer Atem und ins Schwitzen kommen kann. Ich bin meinem Spender jeden Tag unendlich dankbar für mein neues, gesundes und aktives Leben. Es ist ein solches Geschenk, meine Tochter jeden Tag zu sehen, in der Lage zu sein, für sie da zu sein, sie aufwachsen zu sehen und endlich wieder ganz viel mit ihr unternehmen zu können.

Seit ich aus der Reha wieder nach Hause gekommen bin, war ich nicht mehr im Krankenhaus und das ist auch etwas ganz Besonderes, denn seit der Diagnose "Chronische Herzschwäche" im Jahr 1999 war ich alle paar Monate, am Ende alle paar Wochen, im Krankenhaus. Ich bin während der ganzen Zeit immer in Bewegung geblieben, bin weiter geklettert, Fahrrad gefahren und viel spazieren gegangen, immer so wie es gerade ging, um nicht aufzugeben, um meine Muskeln weiter zu fordern. Während meiner 6-monatigen Wartezeit im Krankenhaus musste ich erleben, dass andere Patienten, die auch warteten, und die ich natürlich von unseren Spaziergängen auf dem Gang kannte, während ihrer Wartezeit verstorben sind. Ich möchte, dass weniger Familien so etwas Schreckliches durchmachen müssen.

Darum will ich helfen, das Thema Organspende in die Öffentlichkeit zu bringen. Um dazu beizutragen, dass mehr Organe gespendet werden, dass weniger Menschen auf den Wartelisten versterben müssen, dass mehr Familien ein solches Geschenk wie wir erhalten können. Organspende ist praktizierte Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit, Empathie."

Pia Lüddecke & Benjamin Ehrenberg: "Wir haben einen geliebten Menschen viel zu früh verloren – doch drei andere Menschen konnten durch dessen Organspende gerettet werden!“

"Den Organspendeausweis tragen wir schon immer bei uns, aber ein tragischer Todesfall in der Familie hat uns dazu bewegt, uns noch mal intensiver mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Wir haben damals einen geliebten Menschen viel zu früh verloren – doch drei andere Menschen konnten durch dessen Organspende gerettet werden. Daher freuen wir uns, den Takeda Organspendelauf als Botschafter für Herne, Recklinghausen und Umgebung unterstützen zu dürfen und werden am 16. April natürlich auch selbst die Laufschuhe schnüren."

Tobias Flakus: "Die Chance des virtuellen Organspendelaufes möchte ich nutzen, um Organspende in meinem Heimatort Bernried in das Blickfeld möglichst vieler Einwohner*innen zu rücken. “

„Das ich einmal meine Organe spenden werde war für mich nicht immer selbstverständlich, da ich mich lange Zeit nicht mit diesem Thema beschäftigt habe. Erst als eine Tochter meiner Cousine mit einer stark vergrößerten linken Herzkammer diagnostiziert wurde, welche eine Transplantation noch im Kindesalter unabdingbar machte, wurde ich mit dieser Frage konfrontiert. Die Wartezeit stellte sich als eine große Herausforderung für die gesamte Familie heraus, doch nach 548 Tagen hatte die kleine Franka Glück und ein Kinderherz wurde an sie gespendet.
In dieser schweren Zeit trat ein Großteil der Familie sowie zahlreiche Freund*innen bereits bei mehreren Organspendeläufen in München (Englischer Garten) und Freising (Weihenstephan) an, um dort soziale Aufmerksamkeit auf dieses so wichtige Thema zu lenken. Die Chance des virtuellen Organspendelaufes möchte ich nutzen, um Organspende in meinem Heimatort Bernried in das Blickfeld möglichst vieler Einwohner*innen zu rücken. “

Tobias Flakus ist 23 Jahre alt und in seinem Heimatort Bernried in Zahlreichen Vereinen aktiv. Diesen Einfluss möchte er nutzen, um die Werbetrommel für den Corza Medical Organspendelauf zu rühren.

Sarah Schott: "Organspende rettet Leben. Triff auch du eine Entscheidung!"

"Dank meiner neuen Lunge habe ich endlich wieder die Luft zum Laufen. Mit dem Lauf möchte ich Wartepatienten Mut machen und allen, aber ganz besonders meinem Organspender danken! Ich möchte die Botschaft in die Welt heraustragen: Organspende rettet Leben. Triff auch du eine Entscheidung!"

Sarah Schott wurde mit Mukoviszidose geboren und ist lungentransplantiert. Nur 8 Monate nach der Transplantation kam mit der Diagnose Krebs ein neuer Schlag. Aber sie möchte kein Mitleid: „Ich habe so viel innere Energie, so viel Sonnenlicht in mir drinnen, das kann und wird mir nichts und niemand nehmen. Im Leben geht es nicht darum, gesund zu sein. Nein, ich glaube, es geht darum glücklich zu sein – die Zeit, die man hat, zu genießen und das Leben zu lieben! – Ich möchte Mut machen und Kraft schenken. Und wenn ich damit nur einer Person ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, strahlt meine innere Sonne umso stärker!“

Als offizielle Botschafterin ist Sarah Schott mit großem Engagement dabei, den Corza Medical Organspendelauf 2021 zu unterstützen.

Christian Kappeler: "Das Thema Organspende liegt mir am Herzen!"

„Das Thema Organspende liegt mir am Herzen, seitdem meine Frau mir von den Schicksalen der Kinder, die auf ein Spenderherz warten, erzählt hat.“

Christian Kappeler unterstützt uns als offizieller Botschafter.

Reiner Heske

Reiner Heske ist Langdistanzläufer und Rennradfahrer. Er hat Mukoviszidose und ist doppelt Lungentransplantiert. Als offizieller Botschafter freut er sich bereits darauf, den Organspendelauf zu unterstützen. Er möchte Aufmerksamkeit für die Organspende schaffen, und findet, der Organspendelauf ist eine tolle Möglichkeit dafür!

 

Jens Ino Kirchner: "Ich unterstützte den Organspendelauf, um auf das Thema Organspende aufmerksam zu machen."

„Durch eine Verbreitung des Gedankens an die Organspende nach dem eigenen Tod kann der Mensch selber über eine mögliche Spende seiner Organe entscheiden und somit seinen Angehörigen die Wahl ersparen. Daher unterstütze ich den Organspendelauf, um so auf das Thema Organspende aufmerksam zu machen.“

Jens Ino Kirchner ist Oberarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Heidekreis Klinikum. Als offizieller Botschafter mobilisiert er Laufgruppen sowohl am Klinikum als auch in weiteren Bereichen.

Sabine Mattes: "Ich möchte dabei helfen, die Aufmerksamkeit auf das Thema Organspende zur richten."

„Ich bin seit langem Besitzer eines Organspendeausweis, sei Du auch dabei. Hilf uns mit unserem Organspendelauf die Aufmerksamkeit und den Fokus auf die Wichtigkeit dieses Thema zu richten. Und natürlich #laufendgutestun!“

Sabine Mattes ist ambitionierte Läuferin und Ausdauersportlerin. Ehrenamtlich ist sie als Jugendkoordinator und Trainer einer Handballspielgemeinschaft tätig. Als offizielle Botschafterin freut sie sich bereits darauf, den Organspendelauf zu unterstützen.

Barbara Bellmann & Daniel Schulzek: "Organspende liegt uns sehr am Herzen!"

Daniel Schulzek und Barbara Bellmann sind das Botschafter Team aus Düsseldorf. Als begeisterte Läufer liegt ihnen das Thema Organspende sehr am Herzen. Barbara Bellmann ist leitende Kardiologin im MEDIAN AGZ Düsseldorf und kommt fast täglich mit dem Thema Organspende und Transplantation in Berührung. Das engagierte Team aus Düsseldorf findet: Der Corza Medical Organspendelauf ist eine tolle Möglichkeit, auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.

Sarah Schillers: "Wir laufen für die Gesundheit anderer Menschen"

"In uns Rheinländern schlägt stets „dat kölsche Hätz“! Darum laufen wir diesmal nicht nur für unsere eigene Gesundheit, sondern auch für die anderer Menschen."

Sarah Schillers trifft im Krankenhaus regelmäßig auf Patienten, die, anders als sie selbst, nicht das Glück haben, laufen oder anderen sportlichen Hobbies nachgehen zu können. Zudem ist sie im persönlichen Umfeld unmittelbar mit dem Thema Organspende in Berührung gekommen, als ein Kollege Nierenversagen erlitt und seither Dialysepatient ist. Sarah Schillers nimmt als offizielle Botschafterin am Organspendelauf teil und engagiert sich dafür, im PSV Bonn Triathlon, dessen Mitglied sie ist, sowie darüber hinaus, möglichst viele Menschen für eine Teilnahme am Corza Medical Organspendelauf zu begeistern.

 

Alex Zielke: "Ich passe nun auf zwei Leben auf!"

"„Schenke Leben nach dem Leben“, dieser Satz einer Kampagne der DTHG hat mich nachhaltig berührt und alle meine Gefühle auf den Punkt gebracht. Seit etwas mehr als einem Jahr laufe ich mit einem geschenkten Herz und passe nun auf zwei Leben auf. Deswegen unterstütze ich den Organspendelauf aus vollem Herzen, und in Dankbarkeit für meinen unbekannten Freund.“

Alex Zielke hat am 13.10.2019 ein Spenderherz erhalten. Im Jahr 2020 nahm er am mit seiner Frau am virtuellen Takeda Organspendelauf teil – der erste Lauf nach der TX. Seither engagiert Alex Zielke sich für die Organspende und wird auch in diesem Jahr wieder am Corza Medical Organspendelauf teilnehmen!